Braunschweig, 21.02.2022

Gedenktag für die Opfer von Flugunfällen und ihren Angehörigen

Presseinformation


Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung weist auf den Internationalen Gedenktag für die Opfer von Flugunfällen und ihre Angehörigen hin. Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) erinnert jeweils am 20. Februar – in diesem Jahr erstmalig – weltweit an die Opfer von Flugunfällen in der zivilen Luftfahrt und ihre Angehörigen.

Link: https://www.icao.tv/

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig ist für die Untersuchung von Unfällen mit Flugzeugen in Deutschland zuständig und an Untersuchungen von Unfällen im Ausland mit deutschen Unfallopfern beteiligt.

Bei dem Zusammenstoß von zwei Verkehrsflugzeugen in der Nähe von Überlingen (2002), dem Absturz des Air France-Fluges AF 447 über dem Atlantik (2009) und des Germanwings-Fluges 9525 in den französischen Alpen (2015) haben leitende Unfalluntersucher der BFU Angehörige der Unfallopfer in Zusammenarbeit mit den Organisationen für die Unfall- und Notfallseelsorge, den zuständigen Bundes- und Landesbehörden und den Verbänden der Angehörigen von Unfallopfern regelmäßig über den aktuellen Stand der Untersuchungen informiert.

Bei Unfällen mit Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt dient die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung als direkter Ansprechpartner für die Angehörigen von Opfern von Flugunfällen.

Johann Reuß, Direktor der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, sieht die Unterstützung von Hinterbliebenen mit Informationen über das Verfahren der Unfalluntersuchung, den Unfallhergang sowie die Ergebnisse der Untersuchung – neben der Ursachenermittlung zur Verhütung zukünftiger Störungen und Unfälle - als eine der wichtigen Aufgaben der Untersuchungsbehörde.

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